Der Bau meiner Gateways läuft super, das ist ja schon kein Geheimnis mehr, jetzt hat es mich aber geritten weiter zu modernisieren. Nachdem meine simplen Opto Boards zwar gut laufen wollte ich eine Einheitliche Lösung die flexibel ist und dennoch einfach zu verwenden.
Damit kam mir die Idee ein „Hat“ für den RaspberryPi zu entwerfen was die Anbindung eines Funkgerätes stark vereinfacht.
Alle Signale werden auf dem HAT verarbeitet und via eines typischem Netzwerkkabel zum Breakout Board am Funkgerät selbst übertragen. Keine lästigen Lötarbeiten mehr, keine unnötigen einzelenn Boards. Aufstecken – Läuft !
Das hier ist der Prototyp des Hat’s:
Die PTT Tastung erfolgt via GPIO direkt auf dem Hat, zwar hätte ich das allein mit dem Optokoppler lösen können, aber das hat ein gehöriges Problem denn es gibt ja tatsächlich Funkgeräte bei denen die PTT den Empfänger abschaltet und den Sender ein. Hier ist dann also eine Wechselschaltung nötig weswegen ich ein kleines Relais dazugenommen habe. Sollte sich der Hat als eine gute Lösung bewarheiten werde ich auch eine Version ohne Relais fertigen die 100% lautlos bleibt.
Das Breakout Board am Funkgerät selbst ist sehr einfach denn es ist eigentlich nur ein RJ45 und einige Klemmterminals, so bleibt das Kit flexibel und es sind keine Adapterkabel nötig. Einfach die eigenen aufklemmen und los geht’s !
Für die Kollegen die jetzt besorgt sind weil ja der Kabelquerschnitt in einem Netzwerkkabel so gering ist:
Nunja mein Freenet Gerät läuft auf 7,4V, PMR auf 4V. Den jeweiligen DC-DC Wandler habe ich am Gerät untergebracht was es mir ermöglicht mit höherer Spannung (in meinem Fall 14,4V) am Hat anzufangen. So bleibt der Verlust tatsächlich in Grenzen und ich hatte bisher keinerlei Probleme.